Zwischen vielen Kulturen und Denkweisen

Alles ist relativ: Standpunkte, Werte und Umstände

Der Satz „Alles ist relativ“ bedeutet, dass Dinge, Werte oder physikalische Grössen nicht absolut (unveränderlich oder von jedem gleich empfunden) sind, sondern vom Standpunkt, vom Vergleich oder von den Umständen abhängen.

Nun, vieles wird in einem Menschenleben übertragen, vorgegeben und zur Norm, Regel und gewünschten Struktur erhoben. Werte werden erschaffen, Gesetze kreiert und unzählige Behörden, Beamte und Institutionen aus dem Boden gestampft, um die Werte zu schützen, zu verteidigen oder auch nach Belieben wieder zu verändern. Was wieder belegt, wie alles eigentlich relativ ist.

Wie Kultur, Religion und Geschichte unsere Werte prägen

Von Kontinent zu Kontinent, von Land zu Land unterschiedlich, durch Kultur, Religion, Geschichte und viele Vorkommnisse geprägt: Was an einem Ort als realer Wert gelebt wird, ist an einem anderen Ort vielleicht absolut nicht erwünscht oder gar nicht geduldet.

Noch mehr kann dies in den einzelnen Behörden selbst verfeinert werden. Bei den einzelnen Menschen ist nicht oder gar nur selten die gleiche Realität Grundlage des Denkens und Handelns im gleichen Team.

Herkunft, Bildung, Lebensweise, Erfahrungswerte und vieles mehr verändern die Realität, die Werte, Wertschätzung und das Wahrnehmen sehr stark.

Wer entscheidet, was richtig oder falsch ist?

Und da stehen sie nun – die Menschen, die „richten und entscheiden“, was gut und schlecht, richtig oder falsch ist. Sie beurteilen Handlungen und Situationen.

Das, was sie tun, kann morgen schon falsch sein, kann grundsätzlich falsch sein, kann momentan richtig, vielleicht morgen für diese Kultur und Denkweise richtig sein. Für diese Entscheidung kann es aber genauso gut sein, dass man bereits morgen bestraft wird, weil man die «Realität» nicht richtig handhabte.

Fürwahr – Mensch zu sein ist nicht unbedingt einfach. Vielleicht ein Grund, warum die meisten einfach im grossen Fluss mitschwimmen, Parolen und Phrasen nachreden und selbst zu unbedeutender Funktionsmasse werden.

Behörden und Kindeswohl: Entscheiden ohne Abklärung?

Da gibt es Menschen – ein kleines Beispiel, die selber keine Kinder haben, keine Ahnung von Kindern haben und das Kind nicht einmal kennen. Sie sagen wahrhaftig dem Kindesvater, was das Beste für das Kind sei – ohne auch nur irgendetwas seriös abzuklären, sich zu informieren. Und das finde ich dann krass daneben.

Arrogante Ignoranz der wahren Werte oder Respektlosigkeit, mit Amtsmissbrauch gepaart?

Kann mir das jemand erklären, dass solche Menschen, die so vorgehen, überhaupt eine Kompetenz haben, über andere zu entscheiden, und gleichzeitig belegen, wie man niemals vorgehen sollte?

Ein Hohn der Entmündigung jedes Einzelnen …

Kompetenz, Fachwissen und Verantwortung im Amt

Statt dass man solchen Menschen noch mehr Kompetenz gibt, sollte man sie zuerst einmal schulen, bilden und nur auf dem Gebiet arbeiten lassen, das sie nachweislich auch beherrschen.

Gut, zugegebenermassen würden da viele nirgendwo mehr arbeiten. Aber dafür auch nicht ein Amt missbrauchen, um Menschen zu schikanieren, die von ihrem Job mehr Ahnung haben als die selbsternannten Gottheiten mit staatlicher Legalisierung, die es so nie geben dürfte!

Kein Maler backt Brot, kein Maurer operiert Patienten, kein Pfarrer verlegt Rohre – aber dieses Amt, diese Behörde: Sie wissen, ohne sich zu bilden, zu informieren oder etwas abzuklären, alles besser als diejenigen, die ihren Job und ihre Familie über Jahrzehnte ohne solche Nichtfachleute bestens im Griff haben.

Und die werde ich niemals akzeptieren, dass man so stümperhaft im Leben anderer Schaden anrichtet, wo man nichts verloren hat!

Schneider Stephan

Man kennt mich oder lernt mich kennen - ganz einfach

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