Man mache unmögliches moglich….. mich vorzustellen im Schnelldurchgang ist kaum möglich, werde es mal versuchen:
Also ich wurde geboren, kann laufen und reden und lebe noch….. Wenn ich nicht mehr mit Dir zu tun habe, dann geht Dich mehr eigentlich auch nichts an. Aber ich will mal etwas netter sein…
Nach der Schulbildung in der Schweiz lernte ich Metzger A (damals der Metzger der alles machte vom Schlachten bis hin zum Verkauf aber ohne Verkauf). Gut es widersprach sehr meiner Liebe zu Tieren, doch ich sage Heute noch, lieber ein guter Metzger der Tiere nicht quält, als ein „Tierlifründ“ der sein Tier aus Egogründen leiden lässt.
Danach wechselte ich auf Gartenbau und machte eine Zweitlehre als Landschaftsgärtner. Nebenbei betätigte ich mich in Jugendarbeit, war Badmeister, auch nebenbei, für Behinderte und brachte Ihnen schwimmen bei mit Handicap, begann für Jugendzeitschrift Ohalätz und andere zu schreiben. Ich war ein lebender Widerspruch von Gut und Böse.
Auf der einten Seite engagiert für Schwächere, Benachteiligte und Menschen die man schlecht behandelte. Zusammen mit Gassenarbeiter, Drogenberatung, Jugendberatung, Behindertenwohnheime und Rehabilitationskliniken.

Es soll aber keineswegs den Eindruck erwecken, dass ich als Heilliger geboren wurde – das mit Sicherheit nicht. Denn ich lies mich als Metzger ausbilden, verdiente auch Geld als Rausschmeisser, war im Nahkampf und mit Waffen gut ausgebildet und alles andere als der Schmusebär von Nebenan. Gut es gab einige Menschen die meine Nähe suchten, bereits in meinen jungen Jahren, wenn Sie wussten das es Zeit ist zu gehen. Warum auch immer aber ich hielt als Jüngling schon einigen die Hand beim sterben.
Selbst lebte ich einige Zeit bei der ersten Lehre und davor, auf der Strasse. Einige meiner Freunde wurden schon sehr früh begraben. Ein unüberlegter Kampf gegen Drogendealer wurde auch für meiner damalige Freundin zum Verhängnis. War eine harte Zeit und lehrreich. Leider mit vielen Narben.
Nun ich absolvierte eine Militärausbildung, war im Einsatz und kam zurück in die Schweiz …. bis dahin denke ich habe ich noch nichteinmal gewusst warum ich lebe – Suizidversuch mit 17 – Heimandrohung und all so Kleinigkeiten schmückten damals meinen Alltag.
Da war Motocross, auch Rennen fahren ein guter Ausgleich, Strassenmaschine und V8 – Hauptsache es dröhnte und es war immer etwas in Bewegung – nicht bleiben – bei all dem… Es war manchmal sehr auffällig wie ich es herausforderte, das es mein Leben kostet. 2x klinisch tot, ein paar Knochenbrüche, Narben von Messerstichen und andere Nettigkeiten. Man kann sagen es war eine durchzogene und dezent anstrengende Jugend – aber ich kannte nichts anderes also war es für mich normal. Und mit den Jahren konnte ich mich sehr gut wehren und hatte mehr Ruhe.
Nach dem Landschaftsgärtner wollte ich Maschinen beherrschen lernen, Bagger, Trax und schlussendlich Lastwagen. So dass ich alles selber machen kann. Hab ich getan – während ich privat lieber niemanden an meiner Seite hatte.
Mit dem Führerschein für LKW zog es mich dann aber in eine ganz andere Welt. Es war meine Welt – dieses internationale fahren, alleine in der Kabine wo ich mich Zuhause fühlte, egal wo ich war. Ich brauchte und hatte niemanden und erlebte jeden Tag andere Orte, Städte, Menschen. Ich lernte auch, was es heisst krank zu werden, gar Knochen zu brechen und trotzdem erst mal nach Hause zu kommen…. Ich habe es geliebt – besonders dann die Zeit wo ich spezielle Maschinen transportieren durfte, wo man wirklich ein wenig was können musste.
Wäre ich Heute wieder jung – in der damaligen Zeit – sofort wieder – in der jetzigen Zeit mit diesen Menschen ohne Anstand und Respekt – nein danke die sollen Ihr Zeugs selber holen – die Milch kommt ja aus der Migros und das Steak aus dem Aldi oder was weiss ich….
Es war für mich richtig schön als mein Sohn Juan jeden freien Tag und Urlaub mit mir auf die Piste wollte und kam. Die Geburt von Ihm hat in mir sehr viel ausgelöst – extrem viel verändert.
Ein neues Leben begann und ich begann Familie zu leben, etwas das ich nur von hören sagen kannte. Ich konnte bis Heute auch sehr viel von ihm lernen und lerne auch von meinen anderen Jungs jeden Tag – denn meine Kids und meine Hunde sind meine Familie die mir mehr bedeuten als alles andere.
Nun endlich pensioniert – niemals dachte ich oder meine Freunde jemals, dass ich so alt werde…. möchte ich noch ein wenig und werde ich noch ein wenig mein Leben – meine Version von Leben geniessen udn realisieren. Und das wird wohl ein Mix von all dem was mein Leben mir beibrachte….
und ja Ihr kennt mich immer noch nicht – und so soll es sein.
Ich liebe meine 4 Jungs von ganzem Herzen – es sind Hammer gute Jungs – und so lange ich mit meinen Füssen auf dem Boden stehe werde ich Ihnen immer zur Seite stehen wo ich kann. Bin stolz auf die Kerle.





